Wenn Sie Gewicht verlieren möchten, stehen Ihnen zwei große Herausforderungen im Weg. Die erste besteht darin, sich durch die Flut an Informationen zu kämpfen und sich nur auf das zu konzentrieren, was für Sie wirklich relevant ist. Die zweite Herausforderung ist, den emotionalen Antrieb zu finden, um tatsächlich zu beginnen — und lange genug weiterzumachen, um echte Ergebnisse zu sehen.
Die Ausrichtungs-Momente
Aus Erfahrung wissen die meisten Menschen, dass sie sich nur dann vollständig engagieren, wenn mehrere starke Faktoren gleichzeitig aufeinander treffen. Das könnte sein:
- Eine Gesundheitsangst
- Eine bevorstehende Hochzeit oder Wiedervereinigung
- Ein großes gesellschaftliches Ereignis
- Oder einfach eine Phase, in der andere Teile Ihres Lebens gut laufen
Das sind Ausrichtungs-Momente — seltene Zeiten, in denen äußere Umstände und Ihre eigene Bereitschaft sich überschneiden und Veränderung dringend, möglich und lohnenswert erscheinen lassen.
Die Herausforderung besteht darin, dass diese Momente nicht jede Woche auftreten. Monate oder sogar Jahre können vergehen, während tägliche Gewohnheiten Sie leise zurück in den „Alltag“ ziehen. Und wenn diese Momente tatsächlich eintreten, vergehen sie oft, ohne dass Sie sie vollständig wahrnehmen.
Motivatoren offenlegen
Die meisten Menschen kennen bereits die unangenehmen Wahrheiten: der Spiegel, die Kleidung, die nicht passt, die Gesundheitswerte, die immer weiter steigen. Diese Motivatoren sind da, bewusst oder unbewusst, aber es ist leicht, sie beiseite zu schieben, weil es unangenehm ist, sich ihnen zu stellen.
Der Trick besteht darin, sie offen zu legen, sie vor sich selbst zu bringen und sie zu etwas zu kombinieren, das stark genug ist, um Handlungen auszulösen.
Der Event-Countdown (Persönliche Geschichte)
Für mich war der Event-Countdown der stärkste Motivator. Er unterscheidet sich von den negativen Motivatoren wie Gesundheitsängsten oder dem Schock im Spiegel. Ein Event ist ein positives Ziel in der Zukunft.
Sie können dafür planen, sich vorstellen, wie Sie aussehen werden, Kleidung bestellen, sogar die Reise oder das Erlebnis darum herum gestalten. Die Frist schafft Dringlichkeit, aber die Vision erzeugt Aufregung.
Ich habe das einmal mit einem Event ausprobiert, bei dem ich teure Kleidung bestellt habe und mir versprochen habe, dass ich bereit sein würde. Ich war es nicht. Die Kleidung passte nicht, und ich musste in letzter Minute absagen.
Aber selbst im Scheitern erfüllte das Event seinen Zweck: Es brachte mich in Bewegung. Ich gab mir nur zwei Wochen — viel zu wenig Zeit — aber der Anstoß trug mich lange nach dem Event weiter.
So bauen Sie Ihr eigenes Momentum auf
So funktioniert Ausrichtung. Ein einzelner Motivator kann einen Gedanken auslösen, aber wenn zwei oder drei zusammenkommen, wird es ein Auslöser zum Handeln.
- Ein Spiegel-Schock + ein Event-Countdown.
- Eine Warnung des Arztes + die Erkenntnis, dass Ihre Lieblingskleidung nicht mehr passt.
- Ein innerer Verlust des Selbstrespekts + die Hoffnung, wieder wahrgenommen zu werden.
Jeder einzelne könnte für sich genommen nicht genug sein — aber zusammen schaffen sie eine Welle, die stark genug ist, um Sie zum Handeln zu bewegen.
Sammeln Sie Ihre Motivatoren
Deshalb sammle ich meine Motivatoren bewusst, nicht nur emotional. In der App habe ich einen Abschnitt erstellt, in dem ich sie aufliste und zu ihnen zurückkehre:
- Spiegel-Schock
- In alte Kleidung passen
- Wieder angesehen werden
- Selbstrespekt zurückgewinnen
- Insulinwerte regulieren
- Unerklärliche Symptome beheben
- Event-Countdown
- Autophagie-Reinigung
Einige sind in Unbehagen verwurzelt, andere in Hoffnung, aber alle sind wichtig. Sie müssen nicht alle gleichzeitig aktiv sein, aber wenn sich einige ausrichten, ist das der Moment zum Handeln.
Die Wahrheit ist, dass Sie keine ständige Motivation benötigen. Sie brauchen genug, um zu beginnen, und genug, um das Momentum aufrechtzuerhalten, bis Fortschritte sichtbar werden. Sobald die ersten Ergebnisse eintreten, erledigt das Momentum die schwere Arbeit.