
Der Flugzeugsitz
Die Anspannung beginnt lange vor dem Einsteigen. Sie baut sich im Terminal auf, während du dir die Sitzreihe ausmalst: die Breite der Armlehnen, die Länge des Gurts, wie du dich hineinfaltest, ohne dass man dir die Sorge ansieht. Es geht nicht wirklich um den Flug. Es ist die Erkenntnis, dass dein Körper in ganz normalen öffentlichen Räumen zu einem praktischen Problem geworden ist.
Du setzt dich und presst die Arme an den Körper, um weniger Platz einzunehmen und nicht in den Nachbarsitz überzulaufen. Du fragst dich, ob der Gurt schließt. Du fragst dich, ob die Person neben dir so tut, als bemerke sie nichts. Es ist eine Demütigung, bevor überhaupt etwas schiefgegangen ist.
Ein Stuhl sollte keine Prüfung sein. Dieselbe leise Rechnerei passiert in einer Theaterreihe, einem Wartezimmer, einem Zug, einer Restaurantnische. Der Ort wechselt, das Gefühl bleibt. Das ist keine Eitelkeit. Es ist der Wunsch, sich normal durch die Welt zu bewegen und sich hinzusetzen, ohne vorher zu rechnen. Wenn du deine tägliche Gehzeit und dein Fastenfenster hältst, verschwindet diese Rechnerei langsam, bis ein Sitz wieder einfach ein Sitz ist.
Weitere Motivatoren

Angst vor dem Reisen
Zusätzliches Gewicht kann eine Reise in eine Liste körperlicher Hindernisse verwandeln. Hier geht es darum, die Angst loszuwerden, die schon beginnt, bevor du überhaupt das Haus verlässt.

Den Insulinspiegel in den Griff bekommen
Wenn das Insulin ständig hoch bleibt, steckt dein Körper in einem Kreislauf aus Speichern und Heißhunger fest. Diesen Kreislauf zu durchbrechen, gibt deinem Körper die Chance, an seine eigenen Energiereserven zu kommen.

Keine Fotos mehr
Hör auf, dich in den Hintergrund der Gruppe zu schieben oder dich anzubieten, die Kamera zu halten. Hier geht es darum, in den Fotos deines eigenen Lebens vorkommen zu können.